Naturheilpraxis Heidelore Kalms

Spagyrik

Der Begriff Spagyrik stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie:

Spao oder Span - ich trenne, herausziehen, gehe einer Sache auf den Grund...
und
Ageio oder Agerein - ich verbinde, füge zusammen, baue auf, vereinigen...

In der Spagyrik lebt "das Wesen" der Pflanze weiter.

Bei der Herstellung einer spagyrischen Essenz ist es das Ziel, die "Lebenskräfte" der Pflanzen freizusetzen und "das Heilpotenzial" aus der Pflanze herauszulösen.

Die Grundlage dieser Therapieform ist ihre spezielle Aufbereitung der Pflanzen, um das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele positiv zu beeinflussen.

Die in der Blütezeit geernteten und gereinigten Pflanzen werden mit Wurzeln, Blätter und Blüten verarbeitet.

In jeder fertigen spagyrischen Essenz kann man noch etwas von der Pflanze schmecken.

Die Gewinnung einer spagyrischen Essenz erfolgt in drei Stufen.

Die drei Stufen:
- 1. Gärung
- 2. Destillation (Geist - Mecurius)
- 3. Veraschung des Pflanzensaftes (Seele -Sulfur)
      und der Pflanzenbestandteile (Körper - Sal)
      Extraktion, Filtration, Zusammenführung

Dabei wird die Pflanze von ihrem "Körper" (das Sal Prinzip), ihrem "Geist" (das Mercurius Prinzip) und ihrer "Seele" ( das Sulfur Prinzip) getrennt und nach verschiedenen Arbeitsschritten wieder zusammengeführt, zur fertigen spagyrischen Essenz.

Bei diesem Verfahren nutzt man die gesamte Kraft der Pflanzen und gewinnt sowohl ätherische Öle (Aromastoffe), sowie pflanzliche Mineralstoffe und Spurenelemente.

Am Beispiel einer zu verarbeitenden Pflanze steht:

- das Sal Prinzip für die Wurzel der Pflanze,
- das Sulfur Prinzip steht für die Blüten,
- das Mercurius Prinzip für ihre Stiele und Blätter.

Die Wurzel steht für das Erdige, das Materielle, den Körper.

Die Blüte gibt ihren Duft in die Umgebung ab und symbolisiert damit
das Feinstoffliche, emotionelle, die Seele.

Die Stängel und Blätter dazwischen sind das zusammenhaltende Prinzip (mental, spirituell), damit das Erdige und das Flüchtige fest in Verbindung bleiben und nicht auseinander gehen.

So wie die drei Aspekte des Ausgangsmaterials:

Sal (Körper), Sulfur (Seele) und Mercur (Geist) in den spagyrischen Mitteln enthalten sind, so wird auch der Patient ganzheitlich auf diesen drei Ebenen behandelt, unabhängig von der Art der Erkrankung.

Eine Krankheit entsteht meistens an den Schwachpunkten, da wo es zu einer Überschneidung oder vermehrter Belastung auf einer oder mehreren Ebenen (Körper,Geist, Seele) kommt.

Hier unterscheidet sich die Spagyrik deutlich von der Homöopathie.

Homoöpathische Mittel sind Informationsträger, die die Lebenskraft des Patienten benötigen, um eine Gegenreaktion (Gesundung) hervorzurufen.

Spagyrische Mittel besitzen eigene Kräfte, die die Defizite des Patienten auffüllen und reparieren. Sie unterstützen und stärken sofort die "Lebenskräfte" des Patienten ohne diese vorher abzuschwächen.

Das Ziel einer spagyrischen Behandlung ist es, ein geschwächtes oder gestörtes Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen, mit Hilfe der "Heilkräfte" der spagyrischen Essenzen, mit ihren individuellen pflanzlichen Mischungen.

Deshalb eignen sich spagyrische Präparate besonders gut für Patienten mit schwacher Lebenskraft, Kindern und älteren Menschen.

Die spagyrischen Essenzen setzen nicht nur auf der körperlichen Ebene positive Impulse, sondern gleichzeitig auch auf der geistigen und seelischen Ebene.

Die Inhaltsstoffe einer spagyrischen Essenz lassen sich mit moderner analytischer Technologie nachweisen, sowohl in ihrer Qualität als auch in der Quantität.

Bei sachgemäßer Anwendung sind in der Regel weder Nebenwirkungen noch Erstreaktionen im Sinne einer Erstverschlimmerung zu erwarten.

 

Zitat:

"Der Weise braucht nicht krank gewesen zu sein,

um den Wert der Gesundheit zu erkennen,"

(Arabisches Sprichwort)

 

 

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